Zarte Bande knüpft die Künstlerin Elisabeth Pötzl mit einer Ausstellung, die am Samstag, 9. Mai, um 19 Uhr im Museum Kloster Banz eröffnet wurde. Das Thema “Zarte Bande” soll die Beziehungen zwischen Menschen, aber auch allen Dingen, die in Beziehung zueinander stehen, deutlich machen. Das können Pflanzen oder Tiere sein, aber immer wieder tauchen menschliche Beziehungen in ihren Bildern oder Collagen auf.

Museumsleiterin Brigitte Eichner-Grünbeck:  “Eine Ausnahmekünstlerin macht unsichtbare Fäden transparent. Die zarten Bande schweben und haften nicht miteinander”.  Doch dass die Fäden zerbrechlich sind, wie Seifenblasen im Wind, erkennt der Betrachter an verschiedenen geometrischen Formen, an Vernetzungen die optisch kaum erkennbar sind. Elisabeth Pötzl versucht die Beziehungen, auch plastisch mit losen Papierfäden darzustellen. Die zarten Bande erinnern an ein Spinnennetz, das dazu dient das Opfer zu umgarnen oder an frisch Verliebte, die einander ebenso geschickt fesseln und an sich binden wollen.
Auf großen Holzplatten sind 66 handgeschöpfte Papierrechtecke aufgeklebt und bemalt. Jedes Rechteck steht in Beziehung zueinander und alle sind miteinander vernetzt. Eine über drei Meter lange Werkgruppe, die rechteckig zueinander steht, hat sie dem Thema “Kunst und Künstler” gewidmet.

©2020 GEDOK Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer Gruppe FRANKEN e.V. | Datenschutzerklärung | Impressum

Log in with your credentials

Forgot your details?