74-Jährige verarbeitet Textilien zu Kunstwerken

5. Dezember 2014 | sechs + sechzig 

Es war Liebe auf den ersten Stich. Schon als Kind, erzählt Anita Leutwiler, fand sie es nicht sonderlich spannend, ihre Puppen zu kämmen und ins Bettchen zu legen – sie nähte ihnen viel lieber ein Kleid nach dem anderen. Ob Prêt-à-porter oder Haute Couture lässt sich heute nicht mehr ermitteln, aber es dürfte eine stattliche Garderobe zusammengekommen sein. Im Handarbeitsunterricht der Schule konnte sie die Freude am Nähen, Sticken und an der Vielfalt von Stoffen schon ein Stück weit professionalisieren, später ist aus dem Hobby so etwas wie Berufung geworden. Die heute 74-Jährige ist eine international anerkannte Textilkünstlerin.

Wie groß diese Vielfalt tatsächlich ist, lässt sich in Anita Leutwilers Atelier entdecken: Den Hauptteil des geräumigen Dachstuhls in ihrem Haus in Herzogenaurach nehmen Weidenkörbe und Plastikboxen ein, randvoll befüllt mit farblich sortierten Stoffstücken – uni oder gemustert, gestreift oder kariert, matt oder glänzend, aus Baumwolle, Seide, Wolle, Filz, Kunstfaser und anderen Materialien.  mehr

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